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Espressomühlen

Für die meisten Deutschen geht morgens nach dem Aufstehen nichts über eine Tasse Espresso oder Kaffee. Viele schwören dabei auf frisch gemahlenen Kaffee, denn nicht nur der betörende Duft während der Zubereitung, sondern auch der Geschmack des Espresso wird als aromatischer empfunden als beim industriell vorgemahlenen Kaffee.

Durch das Mahlen mit einer Espressomühle werden die Zellen der Espressobohne freigelegt und für den Geschmack entscheidende Inhaltsstoffe, etwa Aromen, Kaffeeöle und Kohlendioxid, werden auf diese Weise freigesetzt. Allerdings verfliegen die Aromen unter der Einwirkung von Licht, Wärme und Sauerstoff recht schnell – oft bereits innerhalb von wenigen Minuten. Daher sollte Espresso vor dem Verzehr immer frisch zubereitet, sprich gemahlen werden, da es sich eindeutig um ein Frischeprodukt handelt, dessen Geschmack bei längerer Aufbewahrung leidet.

Worauf sollte beim Kauf einer Espressomühle geachtet werden?

Eine gute Espressomühle sollte im Wesentlichen über zwei Eigenschaften verfügen:

  1. Zerkleinerung der Espressobohnen ohne zu starke Erhitzung. Denn wenn das Mahlwerk bzw. der Motor zu viel Wärme erzeugt, hat dies Einfluss auf die Kaffeeöle. Ergo: Der Espresso schmeckt dann bitter bis verbrannt.
  2. Produktion gleich großer Espressobohnenstückchen. Natürlich ist die Größe von Espressobohnen nicht genormt, dennoch sollte es einer hochwertigen Espressomühle gelingen, möglichst gleichmäßig große Espressobohnenteilchen zu erzeugen, da dann das „Herausziehen“ der Aromen beim Aufbrühen besser funktioniert und ein guter Geschmack des Espresso erreicht wird.

Auf dem Markt sind verschiedene Modelle von Espressomühlen erhältlich. Zum einen sind elektrische Ausführungen mit Kegel- oder Scheibenmahlwerk recht beliebt, da hier der Espresso aromaschonend gemahlen wird. Ferner gibt es die klassischen Handmühlen mit Kurbel, die mit einem Kegelmahlwerk ausgestattet sind. Sie sind in der Regel sehr robust und stellen eine preiswertere Variante zu den elektrischen Espressomühlen dar.

Espressomühlen – zwei Produktbeispiele

Elektrische Espressomühle EKM 200 von Rommelsbacher

Diese Espressomühle in hübschem, schwarzem Design verfügt über ein 110 Watt starkes Scheibenmahlwerk, dessen Mahlgrad individuell einstellbar ist. Der Motor wird vom Hersteller als leise und robust beschrieben. Über einen herausnehmbaren Auffangbehälter kann das gemahlene Espressopulver leicht entnommen werden. Der bis zu 250 Gramm Espressobohnen fassende Bohnenbehälter ist mit einem Aromaschutzdeckel ausgestattet und hält diese somit aromafrisch. Praktisch ist auch, dass je nach benötigter Portionsmenge über einen Drehwähler entsprechend eingestellt werden kann, welche Menge an Bohnen gemahlen werden soll. Möglich ist die Wahl von zwei bis zu zwölf Portionen. Im Set außerdem enthalten sind eine Kabelaufwicklung und ein Reinigungspinsel. Da der Mahlstempel herausgenommen werden kann, ist dieser einfach zu säubern. Ins Auge sticht zudem das faire Preis-Leistungs-Verhältnis für die elektrische Espressomühle: Knapp 50 Euro kostet die EKM 200 von Rommelsbacher.

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Manuelle Espressomühle von E-PRANCE

Wer sich beim Mahlen der Espressobohnen gerne seiner eigenen Muskelkraft betätigt, ist mit dem Kauf der Handmühle von E-PRANCE gut beraten. Die mit nur 260 Gramm Gewicht überaus handliche Espressomühle fällt durch ihr ansprechendes, schlankes Design in Edelstahl auf. Verschiedene Mahlgrade des Keramikmahlwerks können über ein einfaches Drehen an der Rändelschraube individuell und stufenlos eingestellt werden. Die relativ lange Kurbel erleichtert den Mahlvorgang. Insgesamt macht die manuelle Espressomühle nur sehr leise Geräusche und ist einfach zu bedienen. Bis zu 30 Gramm Espressopulver kann der im unteren Bereich angebrachte Auffangbehälter ansammeln – diese Menge reicht für drei Personen. Die Handmühle von E-PRANCE ist nicht nur optisch, sondern auch preislich ein Hingucker: Nur rund 20 Euro müssen Sie in diese manuelle Espressomühle investieren.

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